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Nodus ist aus Il Piccolo hervorgegangen – einem Mailänder Unternehmen mit langer Geschichte im maßgefertigten Vertragsbereich, das für Häuser wie Versace und John Galliano gearbeitet hat. Auf diesem Fundament hat Geschäftsführer Andrea Galimberti eine Marke aufgebaut, die als Erste konsequent den Teppich als autonomes Kunstobjekt positionierte: kein dekoratives Beiwerk, sondern ein Entwurf mit eigenem Konzept, eigener Aussage und skulpturaler Präsenz. Jedes Stück entsteht in enger Zusammenarbeit mit internationalen Designerinnen und Architekten – unter anderem Jaime Hayon, Formafantasma, Matali Crasset, Studio Job und den Campana Brothers – und wird vollständig von Hand gefertigt, Knoten für Knoten, in den besten Werkstätten Nepals, Indiens, Pakistans, der Türkei, Portugals und Marokkos.
Das gesamte Sortiment von Nodus besteht aus handgeknüpften und handgetufteten Teppichen in Wolle, Bambus-Seide, Hanf und Viskose – teils in Kombination, um Glanz, Haptik und Flortextur präzise zu steuern. Die Form folgt dabei keinem Standard: Nodus-Teppiche brechen mit dem rechteckigen Format und nehmen organische, unregelmäßige oder puzzle-artige Konturen an – ein gestalterisches Prinzip, das zur Marken-DNA gehört. Die Kollektion umfasst über 50 Entwürfe, von großformatigen Raumteppichen bis hin zu skulpturalen Einzelstücken wie Nacho Carbonells Metal-Serie, bei der Messing, Aluminium, Kupfer und Stahl direkt in den Teppich eingearbeitet sind. Hinzu kommen thematisch verdichtete Serien wie die Himalayan Undyed Collection aus 100 % ungefärbter Wolle – ein klares Statement zur Nachhaltigkeit, das Nodus nicht als Trend, sondern als Grundhaltung versteht.
Jeder Teppich wird auf Bestellung gefertigt und kann in Größe, Farbpalette und Materialzusammensetzung individuell angepasst werden. Nodus arbeitet dabei ausschließlich mit zertifizierten Produktionsstätten, die von der Rugmark-Stiftung geprüft sind – einer internationalen Organisation, die faire Arbeitsbedingungen und den Schutz vor Kinderarbeit garantiert. Das Ergebnis ist ein Produkt, das nicht nur ästhetisch, sondern auch ethisch Bestand hat: ein Teppich, der eine Geschichte trägt, einen Raum definiert und – im besten Sinne des Wortes – bleibt.